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Couchtisch: Ton und Licht in einem Möbel

Veröffentlicht am: 12.07.2021 11:49:00
Kategorien: Heizspiegel und vernetzte Möbel , Produktprüfungen , Unsichtbare Beschallung

Zwei Funktionen im selben Volumen

Eine Lichtquelle und eine Schallquelle in einem Möbel teilen sich Rahmen, Versorgung und Lüftung. Der Aufbau ist machbar, zwingt aber zu der Entscheidung, welche der beiden die innere Anordnung bestimmt.

Das Licht bestimmt die Geometrie

Eine schlecht verteilte Lichtquelle sieht man sofort. Ihre Lage wird daher zuerst festgelegt, und der Klangteil ordnet sich darum herum an, im unter der Platte verbleibenden Volumen.

Die Wärme der LED

Eine Lichtquelle gibt Wärme ab, so gering sie auch sei, und Audioelektronik mag keine geschlossenen Volumen, die sich erwärmen. Dieser Punkt wird über Freiraum und Luftzirkulation gelöst, beim Zusammenbau vorgesehen.

Schwingung und Steckverbinder

Eine schwingende Fläche überträgt ihre Bewegung auf alles, was daran befestigt ist. Verbindungen werden mechanisch gesichert und nicht bloß gesteckt, sonst zeigt sich nach einigen Wochen Betrieb ein Wackelkontakt.

Die gemeinsame Versorgung

Sie vereinfacht die Verkabelung und verlangt eine Vorsichtsmaßnahme: eine geteilte Versorgung muss für die Summe beider Funktionen ausgelegt und entsprechend geschützt sein. Das ist Sache des Elektrikers, nicht des Schreiners.

Die Reihenfolge der Prüfungen

Licht allein, Ton allein, dann beides zusammen. Nur so lässt sich ein Fehler der richtigen Funktion zuordnen, und diese Reihenfolge gilt vor dem endgültigen Schließen des Möbels. Ein Brummen, das nur bei beiden aktiven Funktionen auftritt, weist auf die geteilte Versorgung hin, und diese Auskunft ist eine Stunde Demontage wert.

Das Klangprinzip entwickelt die Seite Magic Speaker, die Deckenbeschallung die eigene Seite.

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