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Die Klanglamelle montieren: die Ankopplung entscheidet

Veröffentlicht am: 02.09.2021 14:44:31
Kategorien: Unsichtbare Beschallung

Die Ankopplung entscheidet alles

Eine Lamelle schwingt nur, wenn die Energie richtig auf sie übertragen wird. Die Güte des Kontakts zwischen Erreger und Fläche bestimmt das Ergebnis stärker als die Wahl des einen oder anderen für sich genommen.

Die Auflage muss fest und spielfrei sein

Ein ungenauer Kontakt verliert Energie in Reibung, statt sie zu übertragen. Das Symptom ist erkennbar: der Pegel sinkt im Mittelton, und bei Impulsen entsteht ein trockenes Geräusch.

Das Anziehen

Zu schwach lässt es Spiel. Zu stark verspannt es die Lamelle und bremst ihre Schwingung. Das richtige Anzugsmoment liegt dazwischen, es ist von Stück zu Stück wiederholbar und wird geprüft statt von Hand geschätzt.

Die Lage auf der Lamelle

Sie ist nicht gleichgültig. Je nach Ort der Energieeinleitung werden bestimmte Schwingungsformen begünstigt und andere nicht, und diese Lage wird durch Versuch bestimmt und nicht ersatzweise in die Mitte gelegt.

Die Faserrichtung

Sie richtet die Steifigkeit und damit die Ausbreitung in der Lamelle aus. Ein Stück ohne Rücksicht auf seine Faser einzubauen heißt, die Hälfte dessen zu ignorieren, was eine Holzlamelle von einer beliebigen Platte unterscheidet.

Die Prüfung nach der Montage

Ein Hören an einer Stimme, wenige Minuten, bevor irgendetwas geschlossen wird. Es ist der letzte Zeitpunkt, an dem ein Ankopplungsfehler ohne Demontage zu beheben ist, und er zeigt sich in keiner Sichtprüfung.

Das Prinzip entwickelt die Seite Magic Speaker, die Deckenbeschallung die eigene Seite.

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