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Noch eine Heizdecke in einem Badezimmer

Veröffentlicht am: 12.02.2015 12:37:39
Kategorien: Heiz- und Kühldecken , Kundenbaustellen , Reflektierende Dünnschichtdämmung

Das Bad ohne Fenster

Es vereint drei Schwierigkeiten: es lässt sich nur mechanisch lüften, es hat keinen solaren Gewinn, und es grenzt oft an kältere Räume. Das ist die Konstellation, in der sich Feuchtigkeit am schnellsten festsetzt und in der Heizung und Lüftung zusammen gedacht werden müssen.

Der Taupunkt in der Praxis

Eine Fläche kondensiert, sobald sie unter die Taupunkttemperatur der Raumluft sinkt. Nach dem Duschen ist die Luft gesättigt: alles Kalte beschlägt. Die Antwort lautet daher nicht, mehr abzusaugen, sondern die kalten Flächen zu beseitigen.

Was die Decke ändert

Eine Strahlungsdecke erwärmt die Flächen durch Strahlung statt die Luft durch Konvektion. Wände und Decke bleiben über dem Taupunkt, Kondensat findet keinen Ort mehr, und Fugen wie Ecken hören auf zu schwärzen.

Was Sache der Lüftung bleibt

Die erzeugte Feuchte abzuführen bleibt unerlässlich: die Heizung ersetzt die Lüftung nicht, sie beseitigt den Ort, an dem sich die Feuchte niederschlägt. Ein verschmutztes Ventil oder ein zu geringer Volumenstrom macht den größten Teil des Nutzens zunichte, gleich welches Heizsystem.

Die Reihenfolge der Arbeiten

Zuerst den Abluftvolumenstrom prüfen, dann die Decke behandeln. Umgekehrt schreibt man der Heizung ein Problem zu, das der Lüftung gehört, und schließt zu Unrecht, das System funktioniere nicht.

Die Auslegung für kurze Nutzung behandelt die ihr gewidmete Seite, die Wirkung der Strahlung auf die Feuchte die Seite zur Atemluft.

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